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Das Omen

Allles began an einem regnerischen Morgen. Die Erde, verdeckt von einem dunklen Wolkendach, dessen Finsternis unseren Kleiderschränken beinahe konkurrenz machen könnte. Ab er nur beinahe. Und schon allein desshalb beschloss man dennoch loszufahren.

Nachdem man uns schon am Bahnhof gefragt hatte, ob wir auf Droge seien, überraschten uns die beiden Witzfiguren auf den Plätzen neben uns im Zug nichteinmal ansatzweise. Allerdings deprimiert es mich, Luci, immernoch, dass Zero mich zurückhalten musste. Für die Eliminierung jener möchtegern Emo-Gangzta hätte ich bestimmt einen Friedensnobelpreis bekommen. Nun gut, man trifft sich ja immer zweimal im Leben. Die personifizierte Dummheit ignorierend erreichten wir schließlich Bremen wot wir fast festlich empfangen wurden. Eine sprechende Jukebox inklusive Chor und menschlicher Kasse liefen uns entgegen und fingen sogleich an, uns das Kleingeld aus den Taschen zu ziehen.

Die dadruch enstandene gute Laune ausnutzend begab man sich in die Fußgängerzone wo uns der Anblick einer Wand so sehr faszinierte, dass wir sie sogleich bildlich festhalten mussten (btw, sind die beiden nicht hübsch? So wollen wir auch mal aussehen.. :D).

Uns in anbetracht dessen schon für unser eigenes aussehen schämend lief man in den nächstbesten Laden und hielt nach Mitteln und Wegen ausschau, die dafür sorgen würden, dass niemand unser eigenes Elend erkennen konnte.

Nach einem kurzen Blick auf die Preise entschied man sich dann aber doch sehr schnell dafür, lieber erkennbar zu sein (stand da nicht ein Häschen im Schaufenster..?).
Auf der Suche nach günstigeren Mitteln liefen wir nun also vollkommen planlos durch die Gegend. Neben pink-weiss gepunkteten Regenschirmen und kleinen Plüschherzen fand man dabei sogar einen Spielplatz. Falls es stimmt, dass man immer so alt ist wie man sich fühlt, machten wir dort einen Sprung von 65 auf 3 Jahre. Vom Schaukelhund bis hin zur Kletterwand blieb nichts unbenutzt.

Erst nach etwa einer Stunde und einer Flasche Whiskey+Cola ohne Kohlensäure fiel uns auf, dass wir uns gewaltig zum Affen machten. Deprimiert wie geschlagene Hunde machten wir uns versucht unauffällig wieder auf die Suche nach Masken, bzw Papiertüten, um sie uns über den Kopf zu stülpen. Dabei bemerkten wir zu allem überfluss, dass die Läden bereits geschlossen hatten! Mit gesenktem Kopf schleppten wir uns also zurück zum Bahnhof. Das rosa Häschen, dass dabei neben uns hoppelte und uns Schnaps verkaufen wollte beachteten wir gar nicht. Endlich den heimischen Zug betretend verflog auch die Demut. Chillig lies man sich auf der Sitzbank nieder und genoss die Ruhe des fast leeren Zuges.

Aber hey, wer mag schon auf dauer Ruhe?

 

Bleibt zum Schluss nur noch die Frage: WARUM hat dieser Text die Überschrift: Das Omen?
Weil:
1. Dunkler Himmel und Regen beim losfahren
2. Idioten im Zug
3. Wand mit viel zu hübschen Mädchen
und 4. Eine Häschen Epidemie.
Und das alles nur um uns zu zeigen, dass wir hätten vorsichtiger sein müssen, um nicht am Ende mit nur einem kleinen Plüschherz nach Haus zu kommen, statt mit zweien. Klein Zero wurde das eigene Herz brutalst entrissen (sie verlor es beim laufen (oder klauten es doch die Häschen?)).

Zum Schluss noch das Zitat des Tages:
"Man alta ey, war das ein Scheißtag!"
(Gesagt von Luci auf dem Weg nach Haus')

3.8.08 14:59


Scheiße, die zweite!

So geschah es, dass uns die Langeweile wiederienmal heimsuchte. Doch wussten wir ihr wie immer gut entgegen zu wirken. Natürlich setzte man sich in den Zug und fuhr nach Hannover, man hatte ja vom mal davor noch gute Erinnerungen daran (ausserdem will so ein Ferienticket ja nicht unbenutzt vergammeln). Dort angekommen lies die Langeweile aber nicht lang auf sich warten. Sie schlich sich von hinten an, packte uns am Kragen und riss uns zu Boden. Dort saßen wir also wieder erneut zwischen den Bäumen, mit einer Flasche Wein beladen und hatten nicht die geringste Ahnung, was zu tun war.

Nachdem der Wein schlussendlich warm und unsere Laune im Keller war, musste eine neue Idee her. Sich simpel besaufen erwies sich als schwierig, da wie schon erwähnt der sanfte Rote kaummehr trinkbar war, und die Laune zum Bier einfach noch nicht vorhanden war. Man setzte sich geschlagen zurück in einen Zug und fuhr drauf los. Ironischer weise sogar in den, der zurück in Richtung Heimat fuhr. Nicht dass wir eigentlich nach Hause wollten, nein nein, nur fiel uns dabei auf, dass wir eigentlich schon das letzte mal auch Hamburg zu besuchen gedachten. Warum war uns das eigentlich nicht gleich eingefallen?
Zwei Züge und die hälfte der hälfte der Weinflasche später juckelte der Metronom dann endlich an seinem Zielpunkt ein. Vollkommen orientierungslos liefen wir die Fußgängerzone entlang, und entschieden uns während dessen, die Besucher des Burger Kings zu infiltrieren. Natürlich dachten wir dabei nicht daran, uns dort etwas zu kaufen, geschweige denn auch nur so zu tun. Neeeein. Zuvor lief man noch einmal zurück zum Bahnhofs inneren, bemächtigte sich eines Sixpacks, um sich dann auf der Mauer, die den Aussensitzplatz des Billigrestaurantes umrahmte, niederzulassen.

.. Obwohl unser Umfeld uns weder auch nur im geringsten wahr nahm (abgesehen von einer Hand voll mindestens 35 jähriger Türken, die nicht nur pfiffen sondern auch noch Schwuppen like winkten), noch auch nur ansatzweise über den Interessantheitsgrad eines Hosenscheißers der sich in der Nase bohrt verfügte, dachten wir nicht einmal im Traume daran, unseren Platz aufzugeben. Wir vertrieben uns die Zeit damit, uns über vorbeilaufende (mit zbs. Ordnern auf dem Kopf) zu belustigen, erdreisteten es uns, mit Bierdeckeln durch die Gegend zu schnippen, und später sogar noch Schleichwerbung zu machen.

Aber zu unserem Glück müssten wir uns ja nicht die ganze Zeit selbst beschäftigen. Kurzweilig hatten wir sogar das vergnügen eines Stadtmusikanten direkt vor uns (nun, Vergnügen sollte man da vielleicht in Anführungszeichen setzen... zumindest in anbetracht des Musikus allein). Diesem wurde sogar auf besondere Weise dafür gedankt (auch wenn ich das Kind in der Hinsicht nie verstehen werde..).

Andererseits muss man doch gestehen, dass wir uns, wenn man unsere anderen Aktionen mal genauer betrachtet, ziemlich spießig verhalten hatten. Immerhin sind wir auch nicht selten unnormal unterwegs.

Spießer hin oder her, als wir es dann auch noch geschafft hatten, zwei junge Mädchen von ihrem Platze unweit von uns zu vertreiben, beschlich uns ein Gefühl von Erfolg und der Gewissheit, diesem Tage genug blödes Zeug beschert zu haben. Man tappte zurück zum Bahnhof, erkundigte sich nach dem nächsten Zug in Richtung trautes Heim, suchte sich in diesem ein hübsches Plätzchen, und gab nocheinmal Emolike und Pommesgabel verehrend sein bestes, bevor man sich für diesen Tag auch schon voneinander verabschieden musste.

Shit happens, Amen und so, Luci

P.S.: HAHAHA! Glaubt ihr im Ernst das war das Einzige, was wir im Zug getan haben?!

 

1.8.08 23:38


Mit irgendwas muss man ja anfangen. Oder so.

Nun, also, Sinn dieses Blogs ist es, alles ins schriftliche zu bringen, was Gaias Kids unternehmen. Natürlich machen wir viel mehr als hier festgehalten wird, aber hey, wer denkt schon immer an seine Kamera :D.

Also, das erste mal dabei war sie am 21.06.08.

Man hatte langeweile, wollte sich treffen, entschied sich zuerst einmal für Hannover. Shopping eben. Aber schon im Zug wurde uns schnell bewusst: irgendwas stimmte nicht. Nein, dabei ging es nicht nur um das rosa Häschen, dass an uns vorbei gehüpft war, sondern lag es vielmehr einfach in der Luft.

Sicherer wurde man sich dessen, als man den nächsten Zug betreten hatte. Natürlich lag es auch da wenig an dem nun männlichen rosa Häschen, das an uns vorbei hüpfte, als simpel an der Tatsache, dass wir es einfach so wollten! (Oder warens doch die Hasen?) Schlussendlich erreichten wir Hannover. Bevor uns der nächste Schreck ereilen konnte verzogen wir uns rasch in vertrautes Gebiet. S.W.3, Gothicshop in Hannover, seines Zeichens unser zweites Zuhause. Nach längerem hin und her probieren, Geld zählen und über die Preise verzweifeln hatten wir beide etwas nettes gefunden. Jeglicher merkwürdige (Hasen-) Gedanke war wie vom Erdboden verschluckt. Mit einer dicken, roten Einkaufstüte bepackt machte man sich auf den Rückweg zum Bahnhof, kratzte dort noch das letzte Geld für 'n Sixpack Bier zusammen und lies sich zum saufen vor dem Bahnhof nieder.

Viel zu schnell war das gute Ding aber auch schon leer. Ein wenig angeheitert wurde beschlossen, nun noch einen abstecher ins traute Bremen zu machen. Gesagt getan. Während der Zugfahrt wurden auch noch die Toiletten zu Umkleidekabienen umfunktioniert. (Oder wollte man die Zeit eigentlich zum Eiersuchen nutzen ..?) Eine halbe Zugfahrt und ein gewühle am Bahnhof später wurde uns schlagartig bewusst, woher die bösen Vorahnungen gekommen waren. (Es waren eben doch nicht die Häschen) "Das Gothicduo traute seinen Augen nicht. Nicht dass es schon schrecklich war, mehr als einem pinken Häschen zu begegnen. Nein! Man musste auch noch mehr als einem Emo begegnen!" Vor uns tat sich ein ganzer Platz voller Heulbojen auf. (Vielleicht tarnten sich die Häschen auch nur oO?!) Die Kinnladen nicht mehr hoch bekommend, versuchte man sich unbemerkt am Rand des platzes vorbei zu schleichen. Bzzzzz. Game over. Kaum hatte man die hälfte hinter sich gelassen, lief plötzlich eine Handvoll Weingummi auf uns zu. NEIN! Wie peinlich! Musste man denn gerade hier, in aller Öffentlichkeit gezeigt bekommen, dass die Klassenkameraden alle Hobbyemos sind? Anscheinend schon.

Sich ein lächeln ins Gesicht zwingend gab man sich freundlich, während man innerlich Mordgedanken förmlich züchtete. Auf den Schrecken hin musste ein weiteres Sixpack her. Auch wenn wir es mit Kupfergeld würden bezahlen müssen. Im Bahnhofs inneren war schnell ein Stand mit welchen gefunden. Sich eines davon bemächtigt verlies man das riesen Gebäude auch schon wieder. Hätte man es doch nur nicht getan..

Nun zwang man sich in raschen Zügen den Sixer zu leeren, um sich dann entspannt auf den Rückweg nach Haus machen zu können. Nach all den Entdeckungen war uns jegliche Lust auf mehr vergangen.


Aus alle dem lernten wir, Samstags nie wieder nach Bremen zu fahren. Denn zu unserem Glück erwähnten die Schlitzohren, dass JEDEN Samstag in Bremen Emotreff sei. (Oder doch Hasenkarneval?)
Herrgott im Himmel, warum erfahren wir sowas immer erst wenns zuspät ist?

1.8.08 14:36





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